Montag, 24. November 2014

Schokoschock-Torte

Für diese Torte braucht man vier Rezepte. Das bedeutet etwas Arbeit, aber die lohnt sich wirklich, weil das Ergebnis am Ende sehr sehr lecker ist!
Durch die viele Schokolade ist die Torte natürlich recht mächtig, so dass man besser kleine Stücke schneidet. Dieses Rezept ist für einen kleinen Kuchen von 20 cm gedacht und dann einfach durch verdoppeln für eine Größe von 26 cm geändert werden. Wer sich etwas weniger Arbeit machen will, kann die Torte natürlich auch nur mit einem Mousse füllen.


Die Taktik für diesen Kuchen ist, erst alle Rezepte fertig zu machen und ihn dann zusammenzubauen.
Zunächst wird der Schokoladenkuchen gebacken und während dieser abkühlt können beide Schokomousse zubereitet werden.
Ist der Kuchen kalt, diesen zweimal durchschneiden und den untersten Boden in einen Tortenring oder in den Rand der Springform setzen. Nun mit dem dunkeln Mousse bestreichen, dabei so viel Mousse verwenden, dass sie eine etwa 3 cm dicke Schicht bildet. Da braucht man aber nicht so genau sein. Nun den zweiten Boden drauf legen und das Gleiche mit dem weißen Schokoladenmousse wiederholen. Mit der letzten Kuchenschicht abschließen und die Oberfläche mit einer dünnen Schicht dunklem Mousse bestreichen.
Nun die Torte am besten für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen, damit die Sahne im Mousse nicht schmilzt, sobald die warme Ganache darüber gegossen wird.
Ist der Kuchen im Gefrierschrank die Ganache herstellen. Ist diese leicht abgekühlt, die kalte Torte auf ein Gitter setzen und mit der flüssigen Ganache übergießen. Um eine glatte Oberfläche zu erzeugen, wir dabei viel daneben laufen. Das kann man aber auffangen und später für etwas anderes weiter verwenden.
Die Ganache zieht auf der kalten Torte schnell an. Wenn man den Rand noch mit Streuseln verzieren will, sollte man sich daher nicht zu viel Zeit lassen. Als weitere Dekoration kann man mit Sahne, Mousse oder Ganache Rosetten auf die Oberfläche spritzen.



 

Schokoladenkuchen:

60 g Zartbitter Schokolade
60 ml heißes Wasser
85 g weiche Butter
2 Eier (L)
1 Eigelb (L)
100 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
65 g Joghurt
60  ml Milch
125 g Mehl
1 Tl Backnatron
1 Prise Salz




Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) bzw. 160 °C (Umluft) vorheizen. Eine Backformen ausfetten (20 cm).
Eier aufschlagen bis sie schaumig werden und dann langsam den Zucker hinzufügen. Etwa fünf Minuten weiterrühren bis eine sehr schaumige, helle Masse entsteht.
In jeweils einer Schüssel Joghurt, Milch und Vanilleextrakt glatt rühren und Mehl mit Backnatron vermischen.
Die Schokolade schmelzen und währenddessen in einer Schüssel das heiße Wasser mit dem Kakao glatt rühren. Die Schokolade zügig unterrühren und die weiche Butter dazugeben.
Diese Mischung nun solange unter die Eimasse rühren bis ein glatter Teig entsteht. Zu diesem wird nun abwechselnd Mehl und Joghurtmilch hinzugefügt. Dazu rührt man zunächst 1/3 des Mehls unter, dann die Hälfte der Milch und wieder ein drittel Mehl usw. Wenn alles hinzugefügt ist, nicht mehr lange rühren, sondern gleich auf die Formen verteilen. Sofort in den Ofen geben und für 25 bis 35 Minuten backen. Am besten hier die Stäbchenprobe machen, wenn nur noch sehr wenige Krümmel am Holzstab sind, ist der Kuchen fertig.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Weiße Mousse:

110 g weiße Schoko
45 ml Milch
 1Tl Gelatine
30 ml Wasser
1 Tl Puderzucker
240 ml Sahne

Die Schokolade in 15-20 Sekunden Intervallen in der Mikrowelle schmelzen und zwischendurch sehr gut umrühren. Währenddessen ein Päckchen Gelatine nach Anleitung quellen lassen und ebenfalls nach Anweisung auflösen (erhitzen). Auch die Milch erhitzen und zügig unter die geschmolzene Schokolade rühren. Keine Angst, bei der richtigen Menge gerinnt nichts. Von der aufgelösten Gelatine 1-2 Tl unterrühren. 
Sahne mit Zucker steif schlagen und zunächst 1/3 unter die Schokoladenmasse rühren. Den Rest im  Anschluss vorsichtig unterheben. 



Dunkle Mousse:

125 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne
1 Pk. Vanillezucker
1 Ei
Auf Wunsch Schokoraspeln und 2 El Rum


Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Die klein gehackte Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die Eier über einem kochenden Wasserbad für etwa 2 Minuten schaumig schlagen. Vom Herd nehmen und Löffelweise die Schokolade hineinrühren bis eine glatte Masse entsteht. Vorsichtig die Sahne unterheben.
Die Masse in eine Schale füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Zum servieren Nocken abstechen und mit Schokoraspeln bestreuen. Der Rum kann auf Wunsch zu der Schokoladenmasse gegeben werden, bevor die Sahne hinzukommt.


Ganache als Glasur:

200 g Sahne
200 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen und über die klein gehackte Schokolade gießen. Nach einer Minute die Masse glatt rühren. Vor dem Verwenden abkühlen lassen.






M

Dienstag, 18. November 2014

New York Cheesecake: Winter Edition


Vor ein paar Wochen habe ich euch eine klassischen New York Cheesecake vorgestellt. Jetzt gibt es davon eine Winter Variante. Auf die Idee bin ich gekommen, da mein Mann süchtig nach Spekulatius ist und generell nie genug Zimt bekommen kann. Daher gibt es heute einen New York Cheesecake mit Spekulatiusboden und etwas Zimt in der Frischkäsecreme. Auch dieser New York Cheesecake benötigt ein bisschen "Herstellungszeit", denn er muss insgesamt 75 Minuten backen und mindestens 4 Stunden abkühlen. Daher kann man ihn super für den nächsten Tag (Weihnachten?!) vorbereiten!


Zubereitung:
Backofen auf 170 °C vorheizen und 26 cm Springform einfetten bzw. mit Backpapier auslegen.
Spekulatius in einer Plastiktüte zerstoßen und mit zerlassener Butter vermengen. Den Boden in der Springform verteilen, festdrücken und für 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit Frischkäse, Eier, 150 g Zucker, Vanillezucker, Speisestärke, Zitronensaft und Zimt verrühren. 


Den Boden aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Nun die Form mit Alufolie von unten abdichten, da der Kuchen im Wasserbad gegart wird. Dazu die Frischkäsecreme auf dem Butterkeksboden verteilen, Springform in den Ofen auf ein tiefes Blech stellen und heißes Wasser ca. 1 cm hoch auf das Blech geben. Das Ganze nun für 45 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit Schmand und 40 g Zucker verrühren und anschließend auf der Frischkäseschicht gleichmäßig verteilen. Erneut für 20 Minuten backen. Jetzt den Kuchen aus dem Backofen nehmen und für 2 Stunden bei Raumtemperatur und danach für mindestens weitere 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
Zum Servieren könnt ihr das Ganze mit ein paar extra Spekulatius anrichten.


Zutaten:
200 g Spekulatius
100 g Butter
800 g Frischkäse
4 Eier
190 g Zucker
10 g Vanillezucker
3 EL Speisestärke
4 EL Zitronensaft
½ TL Zimt
200 g Schmand

L

Montag, 17. November 2014

Selbstgemachte Pralinen


Die Weihnachtszeit naht mit sehr schnellen Schritten und da sind Pralinen immer eine Geschenkidee wert. Vor allem bei Menschen, die sonst schon alles haben. Vor allem zu Weihnachten ist die gefüllte Schokolade sehr beliebt. Wie viel besser ist es jedoch, die kleinen Leckereien selbst herzustellen?! Im letzten Jahr habe ich mich gefragt wie schwer es wohl ist Pralinen selbst zu machen und musste feststellen, dass es gar nicht schwer ist. Mit der richtigen Anleitung und ein wenig Taktik lassen sich ganz schnell verschiedene Sorten Pralinen herstellen. In diesem Post verzichte ich auf die Angabe von Rezepten, weil es wohl rechtlich fraglich werden, wenn ich einfach aus einem Buch abschreibe, denn beim ersten Mal habe ich mich nicht getraut groß etwas zu varrieren.


Als Anleitung habe ich unter anderem dieses Buch verwendet. Es ist günstig, erklärt die wichtigsten Grundlagen und enthält viele grundlegende Rezepte.
Wichtig bei der Pralinenherstellung ist die Qualität der Zutaten. Wird an der Schokolade, dem Marzipan oder Nougat gespart, kann der Geschmack am Ende nicht großartig werden. Hauptsächlich habe ich meine Zutaten bei Pati-Versand bestellt. Dazu gehören auch Schokoladenhohlkörper für gefüllte Pralinen. Ich glaube einfach, dass die Profis das so viel besser machen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Vor allem, wenn man den Preis beachtet. Zusätzlich bietet Pati-Versand ein kostenloses Rezeptheft an, welches ebenfalls eine Reihe von Pralinenrezepten enthält.

Ich hatte also eine ganze Menge an Rezepten zur Auswahl und habe mich am Ende für folgende entschieden:





Zimttrüffel
Baileystrüffel
Eierlikörtrüffel
Marzipanpralinen
Zartbittertrüffel








Bis auf die Zimttrüffel, brauchte ich für alle Pralinen Hohlkörper und habe mich hier für unterschiedliche Schokoladen und Formen entschieden. Meist wird aber auch die Art der Schokolade im Rezept angegeben.
Die Herstellung selbst ähnelt sich bei allen fünf Rezepten: Sahne wird erhitzt und Schokolade bzw. andere Zutaten hineingerührt. Ist die Masse abgekühlt, kann sie mit Hilfe eines Spritzbeutels in die Hohlkörper gefüllt werden. Am besten die Masse nun über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag die Hohlkörper mit Kuvertüre verschließen und ummanteln.
Für die anschließende Dekoration eignet sich entweder sehr einfach anders farbige Schokolade, Schokosplitter oder man formt mit der Pralinengabel ein Muster in den Überzug.


Vom Geschmack waren alle Pralinen super und für die hergestellte Menge von 190 Hohlkörpern plus den per Hand geformten Zimttrüffeln, habe ich insgesamt etwa zehn Stunden gebraucht. Ich finde für das erste Mal und die Menge, ist das ein akzeptabler Zeitaufwand.
Ob es sich rein aus finanzieller Sicht lohnt, weiß ich nicht und will ich lieber nicht ausrechnen.
Insgesamt kann ich aber nur empfehlen sich mal an dieses Thema heranzuwagen, da es am Ende viel einfacher ist, als es zunächst aussieht. Bei mir gibt es dieses Jahr Weihnachten auf jeden Fall wieder Pralinen für alle! Ich würde mich freuen, wenn jemand berichten würde was er für Erfahrungen gemacht hat!

 



M

Freitag, 14. November 2014

Wikinger-Kuchen (Fantakuchen)


Da ich neulich für eine größere Kindergruppe gekocht habe und das Thema des Wochenendes Wikinger war, musste natürlich als krönender Abschluss auch ein entsprechender Kuchen her. Ich habe mich für ein Meer aus Fantakuchen entschieden, in dem ein Schiff aus Rührkuchen schwimmt. Bei der Auswahl der jeweiligen Kuchen kann man natürlich kreativ sein. Allerdings sollte der „Schiffkuchen“ möglichst fest sein, damit er sich gut zu Recht schneiden lässt. Verzeiht den schlimmen Hintergrund, aber im Eifer des Gefechts hatte ich keine Zeit etwas anderes zu organisieren. Der Kuchen war auch etwa zehn Minuten nach Fertigstellung vernichtet ;-) .


Zubereitung:

Für den Boden des Fantakuchens die Eier mit beiden Zuckern schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unter die Eimasse rühren. Nun Fanta und Öl zugeben und ebenfalls einrühren bis eine glatte Masse entsteht.
Ein Backblech einfetten und die Teigmasse gleichmäßig darauf verteilen. Nun auf der mittleren Schiene für etwa 25 Minuten backen.
Während der Boden abkühlt, Schmand und Vanillezucker verrühren und so viel blaue Lebensmittelfarbe hinzugeben, bis es für euch nach Meer aussieht. Die mit Sahnesteif aufgeschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
Den Fantakuchen mit einer dünnen Schicht Schmandcreme einkleiden und in der Mitte die Mandarinen verteilen. Diese nun mit der restlichen Creme verdecken. Die Oberfläche muss nicht glatt sein, immerhin ist das Meer auch nicht glatt und wer will, kann den Rand noch mit einer Bordüre versehen. Dazu ein Teil der Creme in einen Spritzbeutel mit entsprechender Tülle geben und den Rand damit verzieren. Das „Meer“ ist nun fertig. Wer noch weitere Dekoration hat, kann sich natürlich frei austoben!


Für das Schiff alles Zutaten des Rührkuchens in eine Schüssel geben und die Masse in etwa drei Minuten schaumig rühren. In eine gefettete Kastenform geben und für ca. 30 Minuten backen. Hier unbedingt die Stäbchenprobe machen! Sind nur sehr wenige Krümmel am Holzstab, kann der Kuchen raus. Diese ebenfalls abkühlen lassen.
Nun muss man sich entscheiden, ob man entweder ein flacheres oder ein höheres Schiff möchte. Da Wikingerschiffe flach sind, habe ich mich für die erste Variante entschieden. Dazu von dem Kastenkuchen das obere Drittel abschneiden, längs teilen und mit Marmelade an die Seiten des restlichen Kuchens kleben. Für Rumpf und Heck nun mit einem Messer den Kuchen so abschneiden, dass sich vorne und hinten eine Spitze ergibt.
Die Kuvertüre schmelzen und das „Schiff“ damit verkleiden. Ist die Schokolade fest, das Schiff ins Meer setzen und leicht andrücken.
Für das Segel, sowie Heck- und Buckverzierung, habe ich mir im Internet Vorlagen gesucht und diese als Schablone verwendet oder sie direkt (Segel) benutzt. Zum befestigen der Dekoration am besten mit einem Messer den Platz im Kuchen vorschneiden, damit nichts zerdrückt wird. Als Ruder eignen sich Mikados super. Wer möchte kann zusätzlich noch Schilde am Schiff befestigen, hier kann man kleine runde Kekse nehmen. Da ich noch Goldsplitter da hatte, haben meine Wikinger auch gerade einen Schatz erbeutet, aber wie gesagt, bei der Dekoration einfach kreativ sein.
Das ganze eignet sich natürlich auch prima als Piratenschiff. Dazu am besten den Kastenkuchen ganz lassen und als Schiff verwenden.

Zutaten Fantakuchen/Meer:
5 Eier
300 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
350 g Mehl
1 Pk. Backpulver
125 ml Öl
175 ml Orangenlimonade

500 g Schmand
5 Pk. Vanillezucker
Blaue Lebensmittelfarbe
600 g Sahne
3 Pk. Sahnesteif
3 kl. Dosen Mandarinen

Das Rezept für den Fantakuchen habe ich von newbee von chefkoch.de, vielen Dank dafür!


Zutaten Rührkuchen/Schiff:
4 Eier
200 g Zucker
200 g Butter
200 g Mehl
1 Pk. Vanillezucker
2 Tl Backpulver


M

Dienstag, 11. November 2014

Apfel-Zimt Blätterteigteilchen

Ich habe diese Herbst ein Faible für Äpfel und haben schon einen Apfel-Streusel und einen versunkenen Apfel-Walnuss-Kuchen gepostet. Nun kommen noch Apfel-Zimt-Blätterteigteilchen dazu. Den Blätterteig habe ich gekauft. Normalerweise benutze ich den aus dem Kühlregal, dieses Mal habe ich leider nur TK-Ware bekommen, was ein kleines bisschen mehr Vorlauf und Geduld fordert ;)


Zubereitung:
Blätterteig auftauen lassen bzw. ausrollen und den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und sehr klein würfeln. Nun mit Zimt und Zucker mischen. Ich habe 25 g normalen Zucker verwendet und 25 g selbstgemachten Vanillezucker. Butter schmelzen lassen. Ich habe tiefgefrorenen Blätterteig verwendet, der in 6 Platten aufgeteilt war. Dazu alle Platten mit der flüssigen Butter bepinseln und auf 3 der 6 Platten die Apfelmischung verteilen. Die anderen 3 Platten mit dem extra Zimt und Zucker bestreuen. Nun immer eine „leere“ Platte auf eine mit der Apfelmischung legen etwas fest drücken und längs zusammenrollen. Blätterteig aus dem Kühlregal ist meisten an einem Stück. Hier den kompletten Teig mit geschmolzener Butter bepinseln und auf eine Hälfte die Apfelmischung verteilen. Die andere Hälfte mit dem extra Zimt und Zucker bestreuen. Die Hälften aufeinanderlegen und längs zusammenrollen.

 
Die Rolle in je 3 cm breite Stücke schneiden und in der Mitte etwas flach drücken. Das Ganze für 23 Minuten in den Backofen geben und danach etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckt es nämlich am besten! 

Zutaten:
2 Äpfel
1,5 TL Zimt
50 Zucker
2 EL Butter
1 Packung Blätterteig (Tiefkühlregal oder Kühlregal ca. 450 g)
Extra Zimt um Zucker zum Bestreuen

L

Montag, 10. November 2014

Halloween-Torte

Diese Halloween-Torte hat zwar etwas Verspätung, aber natürlich lässt sich das Prinzip auch mit vielen anderen Dekorationen verwirklichen! Jetzt wo der Winter in Sicht ist, könnte man zum Beispiel ein Eisblau für den Überzug wählen und mit Royal Icing weiße „Eiszapfen“ herunter laufen lassen. Im Prinzip geht es hier nur um den Aufbau einer zweistöckigen Torte.

Für die Böden sollte man keinen allzu weichen Kuchen wählen. Biskuit ist zumindest für die untere Etage nicht so gut geeignet. Rührkuchen sind hier besser, da er das Gewicht besser aufnehmen kann. Das gleiche gilt ebenfalls für die Füllung. Eine weiche, luftige Mousse droht zusammenzufallen. Ich habe mich hier für eine Frischkäsecreme mit weißer Schokolade entschieden. Diese wird fest und eignet sich daher auch prima, um die Torte von außen einzukleiden. Da ich mich für einen saftigen Schokoladenkuchen entschieden habe, ergibt die weiße Creme einen zusätzlichen Kontrast.

Zutaten Kuchen:

115 g Zartbitter Schokolade
120 ml heißes Wasser
170 g weiche Butter
4 Eier (L)
2 Eigelb (L)
200 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
125 g Joghurt
120 ml Milch
225 g Mehl
1,5 Tl Backnatron
1 Prise Salz



Zubereitung Kuchen:

Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) bzw. 160 °C (Umluft) vorheizen. Zwei Backformen ausfetten (18 cm und 24 cm).
Eier aufschlagen bis sie schaumig werden und dann langsam den Zucker hinzufügen. Etwa fünf Minuten weiterrühren bis eine sehr schaumige, helle Masse entsteht.
In jeweils einer Schüssel Joghurt, Milch und Vanilleextrakt glatt rühren und Mehl mit Backnatron vermischen.
Die Schokolade schmelzen und währenddessen in einer Schüssel das heiße Wasser mit dem Kakao glatt rühren. Die Schokolade zügig unterrühren und die weiche Butter dazugeben.
Diese Mischung nun solange unter die Eimasse rühren bis ein glatter Teig entsteht. Zu diesem wird nun abwechselnd Mehl und Joghurtmilch hinzugefügt. Dazu rührt man zunächst 1/3 des Mehls unter, dann die Hälfte der Milch und wieder ein drittel Mehl usw. Wenn alles hinzugefügt ist, nicht mehr lange rühren, sondern gleich auf die Formen verteilen. Sofort in den Ofen geben und für 25 bis 35 Minuten backen. Am besten hier die Stäbchenprobe machen, wenn nur noch sehr wenige Krümmel am Holzstab sind, ist der Kuchen fertig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Zubereitung Frischkäse-Creme:

Für die Creme die Schokolade schmelzen, Butter und Aromen unterrühren und zum Schluss mit dem Frischkäse glatt rühren. Hierbei aufpassen, dass man nicht zu lange rührt, damit der Frischkäse nicht flüssig wird.


Zutaten Frischkäse-Creme:
525 g Frischkäse
375 g weiße Schokolade
250 g weiche Butter
Auf Wunsch Vanille Extrakt und/oder Zitronenschale



Zubereitung Torte:

Den größeren Boden in der Mitte und den kleineren zweimal durchschneiden. Die Böden mit der Frischkäse-Creme bestreichen, aufeinander setzen und außen mit der Creme verkleiden. Dabei muss die äußere Schicht nicht dick sein, da sie nur als Grundlage für Fondant oder Marzipan dient.

Nun beide Kuchen in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen, damit die Creme fest werden kann.
Fondant bzw. Marzipan zwischen Backpapier oder auf Puderzucker dünn ausrollen. Beidseitig vom Backpapier lösen und mit dessen Hilfe die Decke auf den Kuchen legen. Nun die Seiten und Oberflächen glatt streichen und die Falten herausziehen.

Die kleinere Torte in die Mitte der größeren setzen. Am besten geht dies mit einer Palette/Tortenheber oder großen Messer.
Die unteren Ränder können mit Kugeln aus Fondant oder restlicher Creme verziert werden damit die Übergänge nicht so zu sehen sind.
Für die herunterlaufenden Ränder habe ich Royal Icing verwendet. Hierzu ein Eiweiß mit so viel Puderzucker verrühren, dass eine dickflüssige Masse entsteht. Diese dann mit einem Spritzbeutel mit feiner Spitze oder einer Spritze über den Rand laufen lassen.
Allgemein ist natürlich die ganze Dekoration und Farbauswahl jedem selbst überlassen!

Herstellung Zucker-Katze:

Die Katze auf der Torte ist aus Royal Icing (s.o.). Ich habe mir die Form auf Backpapier gezeichnet/abgepaust und diese dann mit sehr dickem Royal Icing ausgemalt. Damit sich die Katze befestigen lässt, habe ich zwei Holzspieße in die Beine gelegt und mit weiterem Icing befestigt.
Diese Technik lässt sich natürlich auf alle beliebigen Formen anwenden. Wichtig ist nur, dass die Figuren für etwa 24 Stunden trocknen können.



M

Donnerstag, 6. November 2014

Eistüten Kuchen



Wer auch im Winter nicht auf Eis verzichten möchte, kann es einfach mal mit diesen kleinen, leckeren „Eistüten“ versuchen. Sie schmelzen nicht und sind nicht nur auf jedem Kindergeburtstag ein Erfolg!


Das Prinzip ist einfach, aber sehr wirkungsvoll. Man sucht sich einfach sein Lieblingskuchenrezept und backt dieses in kleinen Eistüten. Ich habe mich für diese fertigen Eiswaffeln entschieden und sie etwa ¾ gefüllt. Sie müssen dann 15 bis 20 Minuten bei 180 °C bzw. 160 °C Umluft gebacken werden.
Nach dem abkühlen, muss man sie mit Zuckerguss/Royal Icing überziehen. Hierfür ein Eiweiß mit so viel Puderzucker verrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Diese sollte so flüssig sein, dass sie sich gut verteilen lässt, aber nicht zu sehr verläuft. Wer möchte kann mit etwas Lebensmittelfarbe noch ein wenig Farbe ins Spiel bringen, über die sich nicht nur die Kinder freuen. Als weitere Dekoration eignen sich hier natürlich Streusel und Perlen jeglicher Art.

Als Kuchen eignen sich zum Beispiel: Vanille Cupcakes oder Red Velvet oder Rübli Muffins oder Schokoladen Muffins , jeweils ohne Topping.




M

Sonntag, 2. November 2014

Schafskäsesalat im Fladenbrot


Heute gibt es eine echte türkische Vitaminbombe, denn neben der Zitrone hat Petersilie einen echt hohen Vitamin C Gehalt. Aber auch in Tomaten steckt Vitamin C und B und der Schafskäse bring die richtige Würze mit. Um die türkische Küche abzurunden wird das Ganze im Fladenbrot serviert. Fladenbrot gibt’s zum Aufbacken im Supermarkt, oder frisch beim nächsten türkischen Feinkostenladen.  Und übrigens ist das Gericht auch noch super schnell zubereitet!


Zubereitung:
Fladenbrot nach Packungsanweisung aufbacken. Währenddessen den Schafskäse in grobe Stücke zerdrücken und die Cocktailtomaten vierteln. 


Die Petersilie waschen und trocken tupfen. Nun ¾ der Petersilie klein schneiden und mit Schafskäse und Tomaten vermengen. Anschließend mit etwas Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Das aufgebackenen Fladenbrot in Stücke schneiden, etwas aushöhlen und mit der Schafskäsemischung füllen. Mit etwas Petersilie garnieren und servieren. 


Zutaten:
1 Fladenbrot
200 g Schafskäse
125 g Cocktailtomaten
1 Topf Petersilie
Salz
Pfeffer
Zitronensaft